Freund! Er,
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ein Te Deum will es ſo, der nd wie glücich vas ſein großes das Te Deun froh erſcheinen,
habe. Loß ſonſt ſieht es s ängſtigt ihn. ht es Deinem tiefe von ihm o lebt er jett?
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und durch alle Klippen hindurch führen könnten, aber wir dürfen es nicht, und ſo wird das Staatsſchiff den Händen ſchwacher und übel⸗ wollender Miniſter überlaſſen, und es wird zerſchellen an den Klippen, und wir werden untergehen, wenn nicht bald, bald Hülfe kommt! Stein und Hardenberg im Exil, und hier der Miniſter Altenſtein, der den Muth hat dem König eine freiwillige Abtretung Schleſiens vor⸗ zuſchlagen. Oh, Preußen, mein geliebtes, unglückliches Preußen, wo iſt denn Rettung für Dich, wo— Ach, wie der Wurm ſchon wieder in meinem Herzen bohrt, wie das brennt und ſticht, und mir den Athem verſetzt. Still, ſtill, du Todtenwurm, wühle weiter fort, aber thu's in der Stille!— Erzähle mir weiter, Caroline. Was ſchreibt der Herr von Stein ſonſt noch?
Er ſchildert, welchen tiefen und ſchmerzlichen Eindruck in ganz Oeſterreich die Vermählung der Erzherzogin Marie Louiſe mit dem Kaiſer Napoleon gemacht hat. Niemand hat ſich derſelben gefreut, denn Jedermann hat ſie angeſehen als eine neue Demüthigung Oeſter⸗ reichs, als eine Kette, mit der ſich Oeſterreich an Frankreich bindet, und ſich zum Vaſallen ſeines mächtigen Feindes macht. In Wien beſonders hat man die Nachricht von der Verlobung mit wahrer Em⸗ pörung aufgenommen, und es haben ſich ſogar Volksaufläufe gebildet, die man mit Gewalt auseinander bringen mußte. Da haben ſich denn die Wiener in ihrer Verzweiflung mit einem guten Witz über ſich ſelber getröſtet, und an dem Tage, wo zur feierlichen Verlobung die guten Wiener ex ofücio haben illuminiren müſſen, wogte das Volk durch die Straßen, und rief und hohnlachte, und brüllte, wenn es vor dem Hötel des franzöſiſchen Geſandten ſtand, mit mächtig ſchallender Stimme:„Jetzt iſt er hin, der Napoleon! Jetzt haben wir ihn doch drangekriegt! Jetzt haben wir ihm das öſterreichiſche Unglück und die öſterreichiſche Dummheit vaccinirt.“*)
Die Königin lachte. Das klingt allerdings dumm, und zeugt von wenig Selbſtgefühl, ſagte ſie, aber es liegt doch ein tiefer Sinn darin. Oeſterreich hat Frankreich niemals Glück gebracht. Ludwig der Sechs⸗
*) Hiſtoriſch. Siehe: Hormayr.„Lebensbilder.“ I. S. 89.


