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enn halt gar ſo die Kinder ſich der, von ihnen
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zu dem Kaiſer mir aber ſelbſt Napoleon, und
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qa⸗ Pelt den Bo⸗
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waren wir im Krieg und der Kaiſer Napoleon war unſer Feind. Jetzt aber haben wir Frieden und der Kaiſer Napoleon iſt unſer Freund, und ein ſo lieber Freund, daß ich ihm halt das Liebſte und Beſte, was ich hab', anvertrauen könnt, und gewiß wär', daß er's in Ehren halten und lieben würd'! Alſo merkt Euch meinen Befehl, Ihr Alle, kein böſes Wort mehr gegen den Kaiſer Napoleon. Wir lieben und bewun⸗ dern ihn Alle, und das dumme Spiel da, das ſoll niemals mehr ge⸗ ſpielt werden. Es ſoll bei Seit' gebracht werden, ein für alle Mal.
Die Prinzen und Prinzeſſinnen ſaßen angſtvoll und mit nieder⸗ geſchlagenen Augen da, der Kaiſer wandte ſich von ihnen und gab der Erzherzogin Louiſe einen Wink, ihm zu folgen.
Hab' Dich in Deinen Gemächern aufſuchen wollen, ſagte er, die Oberhofmeiſterin ſagte mir, daß ich Dich hier finden würde! Hab' Etwas mit Dir zu reden!
Es war ſehr gnädig, daß Ew. Majeſtät mich aufſuchten, ſtatt mich rufen zu laſſen, ſagte die Erzherzogin, ſich verneigend. Befehlen Eure Majeſtät, daß ich Ihnen in Ihr Cabinet folge?
Nein, komm hier einmal in die Fenſterniſche, ſagte der Kaiſer, wir wollen's kurz machen. Ich will Dir blos etwas zeigen.
Er trat mit der Prinzeſſin in die letzte Fenſterniſche und ſchlug die Vorhänge hinter ihnen Beiden zuſammen. Nun ſchau, ſagte er, ich will Dir ein Portrait zeigen und Du ſollſt mir ſagen, wie es Dir gefällt?
Er öffnete das Etui und hielt es der Erzherzogin dar. Sie be⸗ trachtete es lange mit ernſten, ſinnenden Blicken, ihre Wangen begannen ſich höher zu röthen und ein Lächeln umſpielte ihre üppigen Lippen.
Nun? fragte der Kaiſer. Was ſagſt zu dem Mann?
Majeſtät, das muß ein ſehr erhabener, ſehr ausgezeichneter Mann ſein, rief die Erzherzogin glühend. Es iſt ein Geſicht, bei deſſen An⸗ ſchauen Einem das Herz klopft, und das mehr iſt, als blos ſchön, das großartig iſt. Welche Majeſtät liegt in dem Antlitz, thronet auf der breiten Stirn, und doch hat das Lächeln Zieſer Lippen ſo etwas Weh⸗ müthiges und Kindliches, und die großen Augen ſchauen ſo milde und göttlich drein, wie Sternenfunkeln.


