Strafe, irtheilen
ter Herr
ebornen wollen
venig
llſttecken
Stimme
rer erſten uſinſtiſce eſett hat phlegma⸗ nItalien
aeb 6 Tage
Wenn ihr Herr ſie nur ein wenig mit der eiſernen Stachel des Stabes, mit der er ſie leitet, ſticht, ſo arbeiten ſie um ſo eifriger und gehorſamer, wenn er ſie aber mit dem Stachel allzutief verwundet, ſo verwandelt ſich ihr Phlegma auf einmal in die ungeheuerſte Leiden⸗ ſchaftlichkeit, und ſie erheben ſich in wilder Wuth gegen den Herrn, der ſie allzuſehr gereizt und gepeinigt hat.
Und Sie meinen, daß der weiße deutſche Stier ſchon gereizt iſt? fragte Napoleon mit grollender Stimme.
Ja, Sire! Es iſt Zeit, ihn durch Milde und Gnadenacte zu be ſänftigen, wenn er nicht ſtößig und wüthend werden ſoll. Die Hin richtung Palm's hat viel böſes Blut gemacht, und es wäre gut, daſ⸗ ſelbe ein wenig zu kühlen. Mögen Ew. Majeſtät den übermüthigen und ſtolzen Adel des Königs von Preußen bedrohen und erſchrecken,
aber wenn er zittert und bangt, dann üben Sie Milde und Gnade, es iſt das beſte Mittel, um die Widerſpenſtigen zur Unterwerfung zu zwingen.
Der Kaiſer erwiderte nichts, ſondern ging finſter und ſchweigend einige Male auf und ab. Dann blieb er wieder dicht vor Talleyrand ſtehen und ſah ihm ſtarr und feſt in die Augen.
Es bleibt bei meiner Entſcheidung, ſagte er kalt. Ich will den Fürſten Hatzfeld ſogleich verhaften laſſen, und das Kriegsgericht ſoll in vierundzwanzig Stunden zuſammentreten, um den Verräther und Spion zu richten.
Der Kaiſer trat raſch an ſeinen Schreibtiſch und warf haſtig einige Worte auf ein Papier hin. Dann faltete er ſelbſt das Papier zu⸗ ſammen, ſchloß es mit einer Oblate, und nachdem er die Adreſſe ge⸗ ſchrieben, klingelte er haſtig.
Hier nehmen Sie, ſagte er, dem eintretenden Ordonnanz⸗Officier den Brief darreichend. Senden Sie ſogleich eine onnanz mit dieſem Briefe an den Gouverneur Clarke. In fünf Minuten muß er den Brief haben.— Als der Ordonnanz⸗Officier hinausgegangen, wandte ſich Napoleon wieder an Talleyrand.
Niemand wage es, mir von Gnade zu ſprechen, denn ich werde ſie Nigmanden bewilligen, weder Ihnen, noch der Gemahlin des Fürſten,


