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zu laſſen, erfuhren wir von dem heimkehrenden Jäger, daß man auch bei Jena eine Schlacht geliefert und daß von Hohenlohe und Rüchel keine Hülfe zu erwarten ſei. Welch einen Schrecken und Entſetzen dies
bewirkte, iſt unbeſchreiblich. Jeder dachte nur daran, ſich ſelber zu
retten, es gab keine Subordination, kein Ehrgefühl, keine Tapferkeit mehr. Die Generäle waren zu verwirrt, um zu befehlen und die Sol⸗ daten zu ſehr von Furcht gejagt, um noch Befehle hören zu können⸗
Und der König?
Der König ſuchte offenbar den Tod, ſein Antlitz war todesbleich, ſeine Lippen bebten, wo die Kugeln am dichteſten fielen, da ritt er hin, immer war er im ärgſten Kugelregen, im hitzigſten Gefecht. Zwei Pferde wurden unter ihm erſchoſſen, er ſelbſt blieb unverſehrt. Das Schickſal ſcheint den König von Preußen nicht zum Tode haben begna⸗ digen, ſondern ihn erhalten zu wollen, damit er durch die ſchwere Schule des Leidens und der Erfahrungen zur Erkenntniß deſſen komme, was Preußen Noth thut.
Und der Herzog von Braunſchweig? Der commandirende Ge⸗ neral en chef?
Ah, Sie wiſſen alſo nicht, welches Geſchick ihn betroffen hat? Eine Kugel iſt ihm mitten durch den Kopf gefahren, in die rechte Seite eindringend und auf der linken Seite wieder hinausgehend. Es war noch am Anfang der Schlacht, der Herzog ward ohnmächtig nach Auerſtädt zurückgebracht, dort verbunden und dann auf einer Bahre nach Blankenburg gebracht.
Der Herzog iſt alſo noch nicht todt, trotz dieſer fürchterlichen Verwundung?
Nein, ſagte Schill feierlich, Gott hat nicht gewollt, daß er ſterben ſollte, ohne die Frucht deſſen zu ernten, was er geſäet hatte. Für die Blindheit ſeines Geiſtes hat Gott ihn geſtraft mit der Erblindung ſeiner Augen. Die Kugel hat ihm beide Augen zerſchoſſen.
Entſetzlich! flüſterte Graf Prickler leiſe.
Sie haben Mitleid mit ihm? fragte Schill hart. Haben Sie vielmehr Mitleid mit den Tauſenden, welche auf den blutigen Schlacht⸗ feldern von Jena und Auerſtädt liegen und die den Herzog anklagen 2*


