gen? rief nſie ihr nſchauete. Pmpur⸗ er ſie be⸗ Dir nicht e ich alle us zu be⸗ rMihſal von einer Friedrich
ffnung auf
und weiß, dazu gus⸗ zu brechen, töchte, und 1 t Fels, an eine ſtolzen .
eutſchlar ds
Fürſten
licklich und dieſer fal ihm Dein
auf meinen niſirten und
hofften von rlichkeit und tretn, ſeit Wolke
W ſt die W
König. Der Friede iſt ein gar köſtliches Ding, und das Volk bedarf deſſen ſo ſehr zu ſeinem Wohlergehen!
Aber Dein Volk will keinen Frieden, rief die Königin. Es ſchreit und jauchzt nach Krieg und wünſcht nichts ſehnlicher, als endlich dieſem unſeligen Zwitterzuſtand ein Ende gemacht zu ſehen. Du haſt jetzt mobiliſiren laſſen, und ſchon haben ſich alle Geſichter erhellt und alle Herzen aufgerichtet, verkünde Deinem Volk, daß Du dem Uſurpator den Krieg erklären willſt, und ganz Preußen wird ſich jauchzend er⸗ heben, und wie zu einem Siegestanz auf das Schlachtfeld eilen.
Du ſprichſt von der Armee und nicht vom Volk, ſagte der König. Die Armee freilich iſt kampfesdurſtig und iſt auch überzeugt, daß ſie ſiegen wird. Indeß, wer weiß, ob ſie ſich nicht irrt. Es iſt lange her, daß wir uns geſchlagen haben, während Napoleons Heere kriegs⸗ gewohnt, kriegsgeſchult ſind, und täglich im Felde ſtehen.
Das Heer Friedrichs des Großen, das Heer meines Königs hat nichts zu fürchten von den Horden des Barbaren! rief die Königin mit flammenden Augen.
Der König zuckte leicht die Achſeln. Ich bedarf der Verbündeten, ſagte er, allein vermag ich dieſen Kampf nicht auszukämpfen. Wenn die norddeutſchen Höfe meiner Einladung folgen, wenn ſie ſich mir an ſchließen, wenn endlich Oeſterreich auf meinen Vorſchlag eingeht, und ſich mit mir vereinen will, dann hoffe ich auf glücklichen Erfolg.— Dies Alles wird ſich noch heute entſcheiden, denn ich erwarte heute die Rückkehr zweier wichtiger Abgeſandten, die Rückkehr Hardenbergs, der meine Vorſchläge nach Wien gebracht, und die Rückkehr Lombards, den ich an die kleineren deutſchen Höfe abgeſchickt, um ihnen ein Schutz⸗ und Trutzbündniß anzubieten, im Gegenſatz zum deutſchen Rheinbund Napoleons. Ich geſtehe Dir, Luiſe, ich zittere vor ihren Antworten, ich kann heute keinen andern Gedanken faſſen, keinem andern Gefühl mich hingeben, als nur dieſem Einen! Und nun weißt Du, fuhr er lächelnd fort, weshalb ich heute Morgen ſogar vergeſſen konnte, Dich zu begrüßen. So geht es! Ich wollte die Unruhe als Geheimniß in meiner Bruſt bewahren, aber wo giebt es ein Mittel einer ſolchen Zauberin zu widerſtehen. Du weißt nun Alles!
44*


