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lücklichen Palm die Sentenz des Kriegsgerichts, und langſam und ſchwer wie kalte Thränen fiel jedes dieſer Worte auf Palm's Herz, und machte es erſtarren. Aber nicht bloß erſtarren in Schreck und Entſetzen, ſondern auch in Entſchloſſenheit und Ruhe. Dieſen fremden Männern mit den kalten, gleichgültigen Geſichtern llte er keine Schwäche verrathen. Seinen Mördern wollte
metſcher dem ung
gegenüber wo er nicht die Freude bereiten, ihn zittern zu ſehen.
Sein Weſen zeigte daher nur feſte Entſchloſſenheit, ernſte Ruhe.
Einen einzigen flammenden Blick voll ſtolzer Verachtung ſchleuderte er auf ſeine Richter hin. Nun wohl, ſagte er laut und feſt, ich werde ſterben, ich werde zu Gott gehen, um vor ſeinem Thren Euch zu verklagen, Euch, die Ihr allem Völkerrecht und allem Geſetz Hohn ſprechend, mich nicht ſondern gemordet habt. Mein Blut komme auf Eure Häupter!
Gefangener, ſagte der General St. Hilaire ruhig, haben Sie vor Ihrem Tode noch einen Wunſch, ſo ſagen Sie ihn. Wenn ſeine Er⸗ füllung möglich iſt, wird er Ihnen nicht verweigert werden!
Ich habe nur Einen Wunſch! ſagte Palm, und jetzt zitterte ſeine Stimme ein wenig, und ein Schatten flog über ſeine Stirn hin. Ich
daß man meiner Frau geſtatte, dieſe letzten Stunden bei mir zu ſein, und von mir Abſchied zu nehmen!
Ihrer Frau? fragte der General. Iſt Ihre Frau denn hier? Und wenn ſie hier iſt, wer hat es gewagt, es Ihnen zu ſagen?
Niemand hat es mir geſagt, erwiederte Palm, auch weiß ich nicht, ob ſie hier iſt, aber ich ahne es. Es iſt ja ſo natürlich, daß ſie mir hierher gefolgt iſt. Man erlaube mir alſo, ſie zu ſehen, wenn ſie kommt!
Ihre Bitte ſei Ihnen gewährt!
Man wird Ihnen einen Geiſtlichen ſ
Soldaten, führt den Gefangenen fort! Bewegung des Hauptes,
gerichtet,
wünſche nur,
Kehren Sie in Ihren Kerker zurück. enden, um Sie zum Tode vorzubereiten.
Palm grüßte die Herren mit einer ſtolzen und hob langſam und feierlich die Hand zum Himmel empor. S fordere Euch vor den Richterſtuhl Gottes! ſagte er mit lauter, tönender
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