ers über reiber der ecretaire
t Bitten,
mon ſtatt
gt hatten, möſiſchen eundſchaft heit höh thigte und ner Ueber⸗ en Heren enn ſih rfen Je d immer ije Ueber kund die habe, den der zu ent⸗
deutſchen
verſam in ſeinem mleit den über ihre
t auch he
Rede
211
haben überall in dieſe kleinen deutſchen Staaten unſere Agenten geſendet, welche das Volk aufklären ſollen über ſeine Würde und ſeine Rechte und über die Schmach, ſich elenden Fürſten zu unterwerfen, ſtatt frei und groß in republikaniſcher Freiheit dazuſtehen.
Wir haben außerdem auch hier am Orte unſere gewandten Unter⸗ händler und Kundſchafter unter den Herren Geſandten, ſagte Roberjot, und wir haben durch ſie geſchickt das Feuer der Zwietracht genährt, das unter dieſen Herren fortglimmt. Sie halten freilich täglich geheime Berathungen, in denen ſie über die Zwecke, die ſie verfolgen wollen, ſich zu einigen ſuchen, aber die Zwietracht, der Neid und die Habſucht gehen immer mit ihnen in die Berathungszimmer und daher einigen ſie ſich nie. Außerdem ſind dieſe deutſchen Herren ſehr ſchwatzhaft, wir erfahren daher alle ihre Geheimniſſe und es wird uns leicht, ihren Plänen entgegen zu arbeiten. Jeder von ihnen will ſich vergrößern, wir laſſen daher Jeden eine Vergrößerung auf Koſten ſeines Nachbars hoffen und machen damit die Uneinigkeit und die Verwirrung noch immer größer. Wir erfüllen die Geſandten der kleinen, und beſonders der geiſtlichen Fürſten, mit Mißtrauen gegen die mächtigen und großen deutſchen Fürſten, und vertrauen ihnen, daß dieſe ſich an ihnen zu vergrößern bezwecken und dazu Frankreichs Zuſtimmung verlangt haben; wir theilen den großen deutſchen Geſandten das Gelüſte, welches die kleinen nach einer Gebietsvergrößerung hegen, mit und warnen ſie. So ſäen wir Zwietracht unter die Fürſtendiener und ſuchen die deutſchen Throne wankend zu machen.
Deutſchland muß alle ſeine Fürſten wie reife Geſchwüre abſtoßen, rief Bonnier mit wildem Hohnlachen. Dieſe vielen Throne jenſeits des Rheins ſind unſerer erhabenen, einigen und untheilbaren franzö⸗ ſiſchen Republik gefährlich und verderblich, denn das böſe Beiſpiel verdirbt die guten Sitten. Alle Throne müſſen von dem Erdboden verſchwinden und die Freiheit und Gleichheit der Republik muß einer Sonne gleich die ganze Welt umleuchten.
Sie haben Recht, ſagte Bonaparte ernſt, es iſt unſere Pflicht, Propaganda zu machen bei dieſen deutſchen Völkern, welche noch in der Knechtſchaft leben, und den armen Sclaven zur Freiheit zu verhelfen.
14*
— ——


