Vaterland zu nützen und zu dienen und ſeines Rufs zu harren! Noch hoffe ich auf den König, noch erwarte ich, daß Er berufen iſt, Preußen groß und Deutſchland frei zu machen. Noch muß ich alſo ein Preuße bleiben und bereit ſein, meinem Vaterlande zu dienen.
Armer Schwärmer, Sie werden eines Tages bereuen, daß Sie Ihre Zeit mit phantaſtiſchen Hoffnungen vergeudeten.
Nun, ich verſpreche Ihnen, wenn dieſer Tag kommt, wenn Preußen mich nicht brauchen kann, dann will ich zu Ihnen kommen, dann ſollen Sie mich anwerben für Oeſterreich, vielleicht kann ich dann noch etwas thun für Deutſchland. Bis dahin aber laſſen Sie mich hier. Ich ſchwöre Ihnen, kein Wort von dem, was Sie mir eben geſagt, ſoll von mir verrathen werden, aber ich kann dem nicht dienen, welcher Deutſchland verrathen hat.
Sie ſind alſo unbengſam? Sie bleiben hier? Gehen nicht mit mir nach Wien, nicht nach Raſtatt, um vielleicht dort noch zu retten, ſwas von Deutſchland zu retten iſt?. ne Wenn ich einer Armee zu gebieten hätte, rief Gentz mit flammen⸗ Ran Augen, wenn ich der König von Preußen wäre, ja dann ginge wir nach Raſtatt, aber ich ginge hin, um alle dieſe Heuchler und Feder⸗ Völiſer und Schreiberſeelen, welche ſich Diplomaten nennen, ausein⸗ eine rzufegen, um die franzöſiſchen Republikaner, welche ſich geberden, den hätten ſie ein Recht, drein zu reden in die inneren Angelegenheiten erſehnſchlands, über den Rhein zurück zu jagen! Ich ginge hin, um die Labetraeſtungen, welche der Kaiſer von Deutſchland wehrlos machen
Mmit meinen Truppen zu beſetzen und ſie zu vertheidigen gegen Nachtwßeind, er komme von außen, oder von innen. Das thäte ich, Wände ich der König von Preußen wäre! Da ich aber nur der arme
Siath Friedrich Gentz bin und nichts habe, als ein wenig Genie mit ihren ſcharfe Feder, ſo bleibe ich hier und warte, ob Preußen mein wahr, Sy meine Feder verwenden will! Gott ſchütze Deutſchland und Frankreich Hor ſeinen Aerzten, die in Raſtatt eine Todes⸗Arzenei brauen! doch auch nioDeutſchland!
Ja, ich Wünſche, meine


