ſetzung von Burke's Schrift über die franzöſiſche Revolution erſchienen iſt. Die politiſchen Flugſchriften, die Sie ſeitdem herausgegeben, dann das vortreffliche politiſche Journal, das Sie begründet, haben den wärmſten Anklang gefunden, und überall hofft und erwartet man das Größte und Schönſte von Ihnen. Fahren Sie ſo fort, mein Freund, gehen Sie muthig weiter auf der betretenen Bahn, und es wird für Sie eine Bahn des Ruhms, der Ehren und der Reich⸗ thümer werden!
Gentz ſah ihn faſt zürnend an. Ich hoffe, ſagte er, daß Sie mir nicht eine kleinliche Neigung für Reichthümer und für Aufſammeln von Geld zutrauen. Das Geld hat für mich nur den Werth, daß es ein Mittel iſt, ſich Annehmlichkeiten und Genuß zu verſchaffen, und daß man ohne daſſelbe der Sclave des Elends, der Entbehrungen und der Noth iſt. Geld macht frei, und in unſern Tagen, wo man die Freiheit zu der Religion und dem Cultus aller Völker erheben möchte, ſollte Jeder vor allen Dingen bemüht ſein, ſich recht viel Geld zu verſchaffen, denn nur dadurch allein wird er frei. Die fluchwürdige franzöſiſche Revolution, welche alle Principien, alle Geſetze, alles Her⸗ gebrachte unter die Guillotine geſchleppt, ſie hat doch eine Macht be— ſtehen laſſen müſſen: die Macht des Geldes! Die Ariſtokratie, der Prieſterſtand, ja ſelbſt das Königthum hat unter der Guillotine ver⸗ bluten müſſen, aber das Geld hat niemals ſeine Macht, ſeine Bedeu⸗ tung und ſein Anſehen verloren. Das Geld redet eine univerſale Sprache, und der Sansculotte und der Hottentote verſtehen ſie ſo gut als der König, der Miniſter und das ſchönſte Weib. Das Geld be⸗ darf niemals eines Dolmetſchers, es ſpricht für ſich ſelber! Sehen Sie, mein Freund, deshalb liebe ich das Geld, deshalb ſtrebe ich da⸗ nach, nicht um es aufzuhäufen, ſondern weil ich mir die Welt, die Liebe, den Genuß, die Ehre und das Glück dafür kaufen kann! Da ich aber nicht zu denen gehöre, welche das Geld gleich in ihrer Wiege gefunden, ſo muß ich mich wohl entſchließen, es mir zu erwerben und das Capital auszumünzen, welches mir Gott in mein Gehirn gelegt. Und das will ich und das werde ich, aber ich gebe Ihnen mein Wort darauf, niemals auf eine unwürdige und unrühmliche Weiſe. Ich
werde vieleic wede mich n mich nicht de alle Millione ſordert, daß mein Freund ſicher ſein, d
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