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Ihre Gefährtin ſein, und ich will Ihnen helfen die Menſchen zu betrügen und zu verderben, denn die Menſchen verdienen es nicht anders!“— So wer⸗ den Sie zu mir ſagen, Antonie, und ich werde bis dahin geduldig ſein, und Sie erwarten!
Und das wagen Sie zu denken, rief Antonie glühend, das wagen Sie zu hoffen, jetzt noch, nach⸗ dem Sie wiſſen, daß ich einen edlen, hochbegabten Mann liebe, und von ihm geliebt werde?
Thörigtes Kind! ſagte der Graf achſelzuckend. Sehen Sie denn nicht, daß dieſer Mann Sie nicht liebt? Oh, man ſieht nicht das Weib, welches man liebt, am Rande eines Abgrundes ſtehen, ohne ſie von demſelben zurückzuziehen, man ſieht ſie nicht mit lächelndem Muth einer Meute wilder Thiere ſich ent⸗ gegen ſtellen, welche Alle bereit ſind, ſie zu verſchlin⸗ gen, und nach ihrem Blut und ihrem Leben dürſtenz ſondern man ſucht ſie ihnen zu entreißen, und müßte man ſein Blut und Leben für ſie hingeben! Nein, nein, dieſer Mann liebt Sie nicht, denn er weiß, daß man Sie zu einer Koquette erniedrigt hat, und er iſt nicht einmal eiferſüchtig auf alle dieſe frechen und buhleriſchen Blicke, denen Sie täglich ausgeſetzt ſind! Er weiß, daß Sie Ihren Ruf und Ihren guten Na⸗ men hier auf immer verlieren werden, und er befreit


