Teil eines Werkes 
1. Band (1851)
Entstehung
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die Comteſſe beobachten konnte, ohne von ihr bemerkt zu werden.

Ah, Comteſſe, wie wundervoll ſchön Sie ſind!

rief Mariane, indem ſi ie der jungen Gräfin entgegen⸗ eilte, und ſie mit bewunderndem Staunen von allen Seiten betrachtete. Wirklich, ich ſah nie etwas Be⸗ zaubernderes, als dieſe weiße Toilette, die Ihnen das Anſehen dieſer prächtigen und ſtolzen Blume Cal⸗ las gibt!

Sie haben vielleicht Recht mit dieſem Vergleich! ſagte Eudora mit einem matten Lächeln. Mein Le⸗ ben iſt ohne Duft, wie die Callas! Aber ich bin nicht blos gekommen, um Ihnen Adieu zu ſagen, ſondern auch um Ihnen einen Auftrag auszurichten!

Indem wir eben in den Wagen ſteigen wollten, um in die Soirée zu fahren, iſt Prinz Aurelio ge⸗ kommen. Mama war ſogleich entſchloſſen, hier zu bleiben, aber der Prinz beſteht darauf, daß wir gehen. Er will unſere Rückkehr hier erwarten, und ladet Sie ein, ihm Geſellſchaft zu leiſten, und eine Partie Schach mit ihm zu ſpielen!

Plötzlich traf der müde, zerſtreut umherirrende

Blick Eudora's die Fenſterniſche, in welcher der junge Mann ſtand.