Teil eines Werkes 
1. Band (1851)
Entstehung
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denfrohen Seligkeit ein, und ich glühe vor Verlan⸗ gen zu erfahren, wie ich Ihnen helfen kann!

Oh, das iſt ſehr einfach, Mariane! Sie müſſen mir vorarbeiten! Sie müſſen, wie ein geſchickter Mineur, dieſes phantaſtiſche Gebäude ihres Stolzes untergraben, und dieſem eitlen kalten Herzen für ſeine Neugierde Befriedigung ſchaffen! Sie betrachtet dieſe zärtlichen, leidenſchaftlichen Bücher als eine Art Opium, welcher ſie berauſchen könnte, nun wohl, geben Sie ihr immer wieder von dieſem ſüßen Gift, nach welchem ſie verlangt, obwohl ſie es zu verab⸗ ſcheuen ſcheint! Sie ſieht mit einer geringſchätzen⸗ den Gleichgültigkeit auf die banalen und eintönigen Vergnügungen, Freuden und Feſte, welche ſie täglich zu erdulden hat, hernieder, und langweilt ſich inmit⸗ ten ihres Glanzes und ihrer Herrlichkeit! Erzählen Sie ihr alſo von andern Freuden und andern Fe⸗ ſten! Schildern Sie ihr dieſe tollen und bezaubern⸗ den Feſte der Bourgeoſie, dieſe Maskenfeſte bei Kroll, dieſe italieniſchen Nächte, dieſe Bälle der Griſetten und der vornehmen Cavaliere, kurz, machen Sie ſie lüſtern auf dieſe Freuden, welche ihr, vermöge ihrer hohen und excluſiven Stellung verſagt ſind, und welche dadurch, weil ſie ihr verſagt ſind, ſchon ihre

Neugierde reizen, und ihren Stolz beleidigen werden!