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Wenn ſie arm, ohne Freund und ohne Be⸗ ſchützer ſind, ja!
Oh, Sie hätten keinen Beſchützer?
Keinen als die Gräfin, und auch dieſe werde ich verlieren, wenn Euer Durchlaucht nicht gnädig und gütevoll genug ſind, der Gräfin mein unfreiwilliges Lauſchen zu verſchweigen! Oh mein Gott, ſie würde und könnte es mir niemals verzeihen, daß ich Zeugin ihrer gerechten und wohlverdienten Züchtigung gewe⸗ ſen! Sie würde mich verſtoßen, und mich wieder hin⸗ austreiben in dieſe kalte und freundloſe Welt!
Sie faltete ihre Hände, und blickte mit von Thränen umdüſterten Blicken zu dem Prinzen empor.
Wenn man ſo ſchön iſt wie Sie, wird es nie an Beſchützern fehlen! ſagte der Prinz, Marianen's Wange ſtreichelnd.
Aber ich würde lieber Hungers ſterben, als einen Beſchützer Mädchen mit edlem, jungfräulichem Stolz.
Haben Sie daher Erbarmen, Durchlaucht! Ver⸗ rathen Sie mich nicht an die Gräfin! Laſſen Sie mich in dieſem Hauſe, wo ich Zuflucht und Schutz gefunden, und wo mein armes düſteres Daſein zu⸗ weilen von einem Lichtglanz des Glückes umleuchtet wird! 3


