Teil eines Werkes 
1. Band (1851)
Entstehung
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einer wilden Luſtigkeit, ſank er laut ächzend auf einen Stuhl und bedeckte ſich das Geſicht mit ſeinen Händen.

Alles war ſtill um ihn her, Niemand beobachtete ihn, Niemand ſah, wie ſeine ſtolze herkuliſche Geſtalt erbebte und zitterte vor krampfhaftem Weh, Niemand ſah, wie die Thränen zwiſchen ſeinen Fingern hervor⸗ quollen und die Hände überſtrömten, welche er noch immer vor ſein zuckendes Angeſicht hielt. Niemand hörte ihn ſchluchzen, und vernahm die verzweiflungs⸗

vollen Laute, welche ſeine erbleichten Lippen murmel⸗

ten, und von denen man nicht wußte, ob es Flüche, oder ob es Klagen waren. 6 5 i

S. Und wer hätte ahnen können, daß dieſer m Rarben und Orden bedeckte alte Soldat, der ſeinen

Muth und ſeine Tapferkeit in ſo vielen Schlachten bewährt hatte, daß er weinen und zittern könne, wie ein Kind, und die Hände ringen und klagen, wie ein liebekrankes Mädchen! Aber hinter dieſen alternden Zügen und hinter dieſem von Narben entſtellten Ge⸗ ſicht wohnte die Argloſigkeit, der Glaube und die Un⸗ ſchuld eines Kindes, und unter der breiten Bruſt die⸗ ſes alten Helden ſchlug das ſchwärmeriſche, leiden⸗ ſchaftliche Herz eines jungen Mädchens!

Dieſer Krampf des Schmerzes ging endlich vor⸗ über, und die Thränen, welche ſeine Augen füllten,

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