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So erreichte er ſein Haus, ſein Zimmer und warf ſich athemlos, laut ächzend auf den Divan hin. Ein furchtbarer Sturm war in ihm, und alle Fi⸗ bern ſeines Herzens bebten und zitterten.
O mein Gott, mein Gott, ſchrie er dann laut und verzweiflungsvoll, iſt dies, kann dies ſein!— Er bedeckte ſein Antlitz mit ſeinen Händen und ächzte laut. So ſaß er lange, und ſeine Geſtalt bebte wie in convulſiviſcher Pein.
Dann ſprang er auf, und als die Hände von ſeinem Geſichte herab ſanken, war dies todtenbleich wie das Antlitz eines Sterbenden.
Ja, es iſt ſo, ſagte er dann langſam im Zim⸗ mer auf⸗ und abgehend, es iſt ſo, ſie liebt ihn! Ich ſah dieſen ſeligen, glühenden Blick, mit dem ſie ihn empfing, ſah, wie ſie erröthete und lächelte vor Freude, ja ſie liebt ihn, ohne ſich deſſen viel⸗ leicht bewußt zu ſein! Aber nein, nein, es iſt nicht möglich, es kann nicht ſein, rief er nun wieder auf⸗ fahrend und wild, ſie kann ſo nicht meine Liebe täuſchen, ſie kann nicht treulos ſein! O Gott, Gott, für ſo viele Liebe, ſo viel Geduld nicht einmal den Troſt zu haben, daß ſie mindeſtens keinen Andern liebt! O Gott, es iſt ſo entſetzlich zu lieben und nicht geliebt zu werden!— Und wie er ſo ſprach, ſank er nieder vor dem Divan in ungeheurem Schmerz und das Haupt in den Kiſſen verbergend, ächzte und ſeufzte er laut.
Dann nach einer langen, ſchmerzvollen Pauſe
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