nach beiden Seiten hin nur mit einem ſtummen Kopf⸗
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Durchlaucht ſehr leicht von dieſem unangenehmen Wohl⸗ geruch befreien, indem ich raſch auf mein Zimmer gehe und ein anderes Mouchoir nehme.“
„Thun Sie das, Gräfin,“ ſagte Kaunitz in etwas milderem Ton.„Wenn Sie ſich beeilen, werden Sie wohl noch auf dem Gange in den Empfangsſaal mit mir zuſammentreffen können. Ich begebe mich jetzt dahin.“—
Es war eine ziemlich zahlreiche Geſellſchaft, welche der Fürſt Kaunitz heute in ſeinem großen Saal zu be⸗ grüßen hatte, als er jetzt an der Seite der Gräfin Clary, welche ſich hinlänglich beeilt hatte, um noch mit ihrem Oheim zugleich vor den Gäſten erſcheinen zu können, in den Saal eintrat. Da waren vornehme, fürſt⸗ liche Fremde, da waren Geſandte, Grafen und Barone, da waren die vornehmſten und angeſehenſten der öſter⸗ reichiſchen Ariſtokratie, Männer mit hohen, klangvollen Namen, Frauen, ausgezeichnet durch Rang, Schönheit und Grazie.
Aber Fürſt Kaunitz hielt Niemand ſeiner beſondern Auszeichnung werth; er ſchritt in ſeiner ſteifen graden Haltung durch den Kreis ſeiner ihm zulächelnden, ihn ehrfurchtsvoll begrüßenden Gäſte vorwärts, und grüßte
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