Teil eines Werkes 
1. Band (1860)
Entstehung
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zurückwarf.Jetzt iſt es Zeit, daß wir unſere ſchöne Alliirte handeln laſſen. Die Politik des Generals Bi⸗ ſchofswerder hat Fiasco gemacht, ſehen wir zu, was die Schönheit der Gräfin Wolkenſtein bewirkt! Heute Abend wird der Kaiſer, wie mir Fürſt Liechtenſtein ſagte, das Theater beſuchen. Nun, ich denke, ich werde ihm da eine angenehme Ueberraſchung bereiten. Ich werde ihn Diejenige finden laſſen, welche er ſo lange ſchon geſucht hat! Aber vorher will ich ſelbſt noch um eine Audienz bei dem Kaiſer nachſuchen. Fürſt Kaunitz war beleidigend, ich werde mich bei Sr. Majeſtät darüber beklagen!

Während General Biſchofswerder, ganz erfüllt von dieſen Gedanken, in ſein Hötel fuhr, war Fürſt Kaunitz ruhig und gelaſſen in ſein Kabinet zurückgekehrt.

Sein Antlitz war ſo ruhig, kalt und undurchdring⸗ lich wie immer, nur um ſeine Lippen ſchwebte ein Aus⸗ druck lächelnder Zufriedenheit und ſeine Augen leuchteten heller wie ſonſt.

Ich denke, ich habe die Preußen wieder einmal be⸗ ſiegt und aus dem Felde geſchlagen, ſagte er ſtolz.Sie werden es ſo bald nicht wieder wagen nach Wien zu kom⸗ men und die Plane des Staatskanzlers zu kreuzen. O, über dieſe jammervollen, kleinen Seelen, welche ſich ver⸗ meſſen, den Titanen ſtürzen zu können. Kriechen im Staube dahin, und vermeinen doch den Kutſcher der