Teil eines Werkes 
1. Band (1860)
Entstehung
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entſetzte und eine Bewegung mit der Hand in die Luft machte, als wollte er den furchtbaren Gedanken gleich einem haſſenswürdigen Aufrührer und Revolutionair von ſich abwehren.

Dann ſchritt er zu dem Divan hin, und den mit Sammet überzogenen Fußſchemel, auf welchem das Kau⸗ nitzſche Wappen geſtickt war, leiſe mit dem Fuß vor ſich herſtoßend, brachte er ihn bis in die Mitte des Zimmers. Nun trug er einen der hochlehnigen, prachtvoll geſchnitz⸗ ten Rohrſtühle genau bis zu derſelben Stelle hin, und ſchob Fußſchemel und Stuhl ganz nahe an einander. Dann hob er ſich auf den Fußſchemel empor, und nach⸗ dem er dort ein wenig geruht, kletterte er beherzten Mu⸗ thes von dem Fußſchemel empor zu dem Stuhl. Freilich ging es nur langſam, freilich ſchwankte die hohe, ſteife Geſtalt ein wenig hin und her, als der linke Fuß dem rechten nachfolgte, aber immerhin hatte Kaunitz doch ſei⸗ nen Zweck erreicht, er hatte den Stuhl erklettern können. Einen Moment ruhte er jetzt aus von dieſer Anſtrengung und ſtützte ſeinen linken Arm auf die hohe Lehne des Stuhles.

So weit wird es gehen, murmelte er,nur fragt es ſich jetzt noch, ob ich im Stande ſein werde, den rechten Fuß über das Pferd zu ſchwingen.

Und indem er ſo ſprach, hob Fürſt Kaunitz ſein rech⸗