Teil eines Werkes 
3. Band (1860)
Entstehung
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klärt! Ah bah, ich bin ein Thor, ſolche Prophe⸗ zeiungen ernſthaft zu nehmen! Man weiß, daß ich es bin, der zu dem Krieg mit Frankreich drängt, und man will mir Furcht einflößen. Ah, ich bin keine feige Memme, und ich werde mich wohl hüten, von den falſchen Prophe⸗ ten mich bethören zu laſſen! Gott ſchütze den Kaiſer!

Zehntes Cupitel. Die Kataſtrophe.

Ein Courier aus Paris war ſo eben am Nachmit⸗ tag des 28. Februar in Wien angelangt. Er brachte wichtige Depeſchen von dem öſterreichiſchen Geſandten an das Miniſterium und unmittelbar an den Kaiſer. Der Viceſtaatskanzler Graf Cobenzl und der Fürſt Liechten⸗ ſtein, der Director der geheimen kaiſerlichen Kanzlei, wa⸗ ren daher zum Kaiſer berufen worden zur ſchleunigen Berathung über dieſe wichtigen Depeſchen. Sie befanden ſich in dem Cabinet des Kaiſers und Graf Cobenzl hatte ſo eben dem Kaiſer den Bericht des Geſandten über die ungeheure Wirkung, welche das kaiſerliche Manifeſt in Paris gehabt, vorgeleſen.