Teil eines Werkes 
3. Band (1860)
Entstehung
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dunkler Farbe ohne auffallende Ausſchmückung und die goldgeſtickten Staaskleider. Mit raſchem Blick hatte The⸗ rvigne ihre Wahl getroffen, das ſchwarze Pantalon, der lange, dunkelbraune Rock, deſſen große Perlmutterknöpfe den Rock bis am Halſe ſchließen ließen, das war der An⸗ zug, deſſen ſie bedurfte.

Raſch Beides vom Haken geriſſen, nun die Thür des Schranks haſtig wieder geſchloſſen und mit den Klei⸗ dern überm Arm raſch wie eine Gazelle über den Cor⸗ ridor dahin geflogen nach der vffenen Thür ihres Ge⸗ machs hin!

Alles iſt ſtill auf dem Corridor. Niemand hat ſie geſehen, und jetzt iſt das Zimmer erreicht, jetzt ſchließt ſie die Thür wieder hinter ſich und ſchiebt den Riegel vor.

Es iſt gelungen! Gelungen!

Nun mit haſtigen, zitternden Händen löſt ſie die Bänder und Haken ihres Kleides und wirft es von ſich, und entledigt ſich ihrer Gewänder. Raſch jetzt die trauernde Witwe in einen jungen Cavalier verwandelt!

Da, jetzt iſt's gethan! Der Cavalier iſt fertig, und die Kleider paſſen ſo vortrefflich, als wären ſie nach The⸗ rvigne's eigenem Maße gefertigt. Jetzt aber muß der Cavalier ſich wieder in die trauernde Witwe verwandeln! Raſch alſo jetzt die Frauengewänder über den Männer⸗ anzug! Aber vorher die Briefe und das Packet des Ba⸗