Teil eines Werkes 
3. Band (1860)
Entstehung
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Ihre Ausſteuer noch etwas vergrößert haben, denn ich bin gewiß, daß die Prinzen von Frankreich, denen Sie in Coblenz Ihren Beſuch machen, daß der Kaiſer Leopold, den Sie in Wien aufſuchen, ſich Ihnen dankbar bezeugen, und Ihnen reichliche und koſtbare Hochzeitsgeſchenke dar⸗ bringen werden!

O mein Herr, rief Thervigne mit dem Anſchein ſchmerzlicher Entrüſtung,Sie glauben, daß ich ein ſo egviſtiſches, eigennütziges und geldgieriges Geſchöpf bin, daß man meiner guten Dienſte nur dann ſich verſichern kann, wenn man mir Belohnung bietet, wenn man mich gut bezahlt. Aber Sie ſollen ſehen, daß Sie ſich in mir geirrt haben, Herr Graf. Hätten Sie mir geſagt:The⸗ rvigne, es iſt eine wichtige Miſſivn, welche ich Ihnen an⸗ vertraue; ich fordere von Ihrem Evelmuth, daß Sie ſie annehmen, obwohl ich Ihnen keine andere Belohnung dafür bieten kann, als das Bewußtſein, Frankreich und der Königsfamilie von Frankreich aufs Neue die wichtig⸗ ſten Dienſte geleiſtet zu haben, hätten Sie ſo zu mir geſprochen, ſo würde ich freudig bereit geweſen ſein, Ihrem Ruf zu folgen, und Ihnen zu beweiſen, daß Thervigne ihren Schwur erfüllen, daß ſie der Rettung Frankreichs und der Königin ihr Leben darbringen will. Aber Sie wollen in mir ein käufliches Werkzeug Ihres Willens ſehen, und alſo ſchlage ich alle Ihre Vorſchläge aus,