Teil eines Werkes 
3. Band (1860)
Entstehung
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Ah, ich begreife, rief Graf Merch lächelnd.Der liebe, allezeit vorſichtige Baron Thugut hat ſich auch ge⸗ gen Sie wieder vorſichtig verclauſulirt. Er ſchreibt mir, ich ſolle nach Quiévrain Geldpapiere und ſichere Anwei⸗ ſungen über viermalhundertauſend Francs mitbringen, denn dies ſei Ihre Ausſteuer, und ich ſolle Ihnen dieſelbe übergeben, ſo wie die königliche Familie in Quiévrain angelangt ſei.

Und ich bin leider zu arm, um dieſer meiner Aus⸗ ſteuer entſagen zu können, ſagte Theroigne ſeufzend und mit niedergeſchlagenen Augen.Sie ſehen alſo, mein Herr, daß ich nicht jetzt gleich, daß ich nicht heute ab⸗ reiſen kann, ſondern daß ich hier bleiben muß, bis die königliche Familie hier angelangt iſt.

Nein, ich ſehe nur, daß Baron Thugut ein wenig zu penible denkt, und daß er nur ſeiner gewohnten Spar⸗ ſamkeit Gehör gegeben hat. Man hat Ihnen fünfmal⸗ hunderttauſend Francs verſprochen, wenn Sie zu der Flucht der königlichen Familie Ihre rettende Hand bieten wollten. Sie haben es verſprochen, und wie mich dünkt, haben Sie getreulich Ihr Wort gehalten. Sie haben Alles gethan, was in Ihren Kräften ſtand, Sie haben die Rolle, welche man Ihnen in dem Plan zur Flucht ertheilt hatte, geſchickt geſpielt, und Sie ſind jetzt zu Ende damit. Ihre Rolle iſt ausgeſpielt, und es wäre daher