Teil eines Werkes 
3. Band (1860)
Entstehung
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rigne ſtolz,und ich denke nicht, daß es des Zeugniſſes dieſer Briefe noch bedurfte, um Sie davon zu über⸗ zeugen.

Nein, es war nur eine willkommene Beſtätigung für mich, ſagte Graf Merch freundlich.Hier, nehmen Sie Ihre Briefe wieder und verwahren Sie ſie wohl. Es iſt ſehr ſelten, daß Baron Thugut irgend Jemandem vertraut, und dieſe Briefe ſind daher überall eine glän⸗ zende Empfehlung für Sie. Aber jetzt möchte ich Ihnen einen Vorſchlag machen. Sie wollten nach Wien abreiſen, ſobald die königliche Familie die belgiſche Grenze über⸗ ſchritten habe. Das heißt, Sie würden noch vierund⸗ zwanzig Stunden hier warten müſſen, denn da Sie vierundzwanzig Stunden früher abgereiſt ſind, ſo be⸗ dürfen die Flüchtlinge eben ſo viel Zeit, um hier an⸗ zulangen.

Sie bedürfen mehr Zeit, denn ſie fahren nicht wie ich Tag und Nacht und mit Courierpferden.

Um ſo dringender iſt es, daß Sie nicht auf die Ankunft der königlichen Familie warten. Sie haben bis hieher Alles gethan, um die Flucht des Königspaars vorzubereiten und möglich zu machen. Ihr Werk iſt vollendet, und zur Flucht bedarf die Königin Ihrer nicht mehr, wohl aber zur Wievererlangung Ihres Throns. Treten Sie alſo unverzüglich Ihre neue Miſſion an,