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tigen Entſchluß faſſen und ihre Armeen gegen Frank⸗ reich ſchicken werden?“
„Preußen hat ſchon längſt dieſen Entſchluß gefaßt, und die Emigranten ſammeln ſich zu einer Armee, welche die königlichen Prinzen von Frankreich anführen werden. Nur der Kaiſer Leopold zögert noch, und—“
„Ich werde hingehen, ſeinen Muth anzufeuern,“ unterbrach ihn Thervigne mit blitzenden Augen.„Baron Thugut hat mir den Auftrag gegeben, mich nach Wien zu verfügen. Er hat mir die wichtigſten mündlichen Auf⸗ träge an den Kaiſer gegeben, und mich, damit ich ſogleich zu ihm gelange, mit den nöthigen Empfehlungsbriefen verſehen.“
„Wollen Sie mich dieſe Briefe ſehen laſſen?“ fragte Graf Merch gedankenvoll.
Thervigne zog aus der Taſche ihres Kleides die beiden Briefe hervor und reichte ſie dem Grafen dar.
Er betrachtete ſie lange und ſchien die Adreſſen ſeiner ſtrengſten Prüfung zu unterwerfen.„Es iſt in der That die Handſchrift des Baron Thugut,“ ſagte er dann halblaut, wie zu ſich ſelber.„Wem Thugut ſolche Em⸗ pfehlungsbriefe gibt, dem muß er unbedingt vertrauen, und auf deſſen Treue und Sicherheit kann man ſich ver⸗ laſſen.“
„Ich glaube wohl, daß man das kann,“ rief The⸗


