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geben und die Hoffnung! O nein! Die Welt iſt ſo
ſchön, das Leben ſo köſtlich, mein Herz drängt ſich
entgegen dieſer Welt, dieſem Leben, dieſer Menſch⸗ heit, der meine Liebe, meine Jugend, meine Kraft gehört, und an der ich nimmer zweifeln will! Aber was iſt das!“ unterbrach ſie ſich ſelbſt, „war's mir doch, als hörte ich in der Ferne ru⸗ fende, ſchreiende Stimmen? Ha, wie ſich dort der Himmel röthet! Was bedeutet dieſer Schein?“
Als Giſela aufmerkend, horchend nach jener Gegend hin blickte, von wo das Geräuſch ertönte, erinnerte ſie ſich, daß ihr Fürſt Lothar heute mit einem eigenen geheimnißvollen Lächeln geſagt, ſie ſolle dieſen Abend ſeiner gedenken, es ſei heute für ihn ein wichtiger, entſcheidender Tag. Doch wolle er ihr das Weitere erſt dann mittheilen, wenn ſein Plan geglückt.
„Sicher iſt es der Fürſt,“ ſagte Giſela,„und er kommt, mir irgend eine wichtige Nachricht mit⸗ zutheilen. Ja, gewiß, denn jetzt ſehe ich deutlich, daß es Fackeln ſind, die dieſen hellen Schein ver⸗ urſachen, auch kommt das Geräuſch näher und näher, und zieht ſich offenbar auf dem Wege nach meiner Villa hin!“
Sie horchte wieder, und meinte jetzt das Ge⸗ ſchrei und Rufen vieler Stimmen zu vernehmen; es erklang wie das Brauſen und Wogen eines Meeres, es wälzte ſich näher und näher.
Schon konnte ſie deutlich die Fackeln unter⸗


