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Die letzten Lebenstage Katharina II : historische Novelle / von L. Mühlbach
Entstehung
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und Geheimſecretair, den Baron Markow, an ſeine Seite.

„Geh, und ſieh was es giebt, mahne den König zur Eile,“ flüſterte er ihm zu.

Markow wand ſich eilig durch die Reihen der gold⸗ glitzernden Höflinge dahin, und verſchwand aus dem Sagl. Einmal die Thür des Saales hinter ſich geſchloſſen, ſtürzte Markow wie ein gehetztes Wild vorwärts, die Treppen hinunter, warf ſich in den Wagen, und ſchrie dem Kutſcher zu, ſo raſch als die Pferde zu laufen vermöchten, nach dem ſchwediſchen Geſandtſchaftshotel zu fahren.

In wenigen Minuten war das Hotel erreicht, Mar⸗ kow ſprang aus dem Wagen, und durch die Schaar der gaffenden Diener hindurch ſtürzte er die Treppe hinauf, und trat in den Vorſaal.

Dort waren die Cavaliere des Königs und die Herren von der ſchwediſchen Geſandtſchaft ſchon ſeit einer Stunde verſammelt, des Königs harrend, der immer noch nicht erſchien, der ſeit zwei Stunden ſchon mit dem Regenten, ſeinem Geſandten Baron von Steding und dem ruſſiſchen Miniſter Besborodko, der ihm den Heirathscontraet zur Unterſchrift gebracht hatte, in ſeinem Kabinet ſich befand. Beſtürzung und Schrecken malte ſich auf den Geſichtern der Cavaliere, Niemand wagte ſeinen Gedanken, ſeinen