ſolchen Menſchen den Hof machen und ihm ſchmeicheln muß, um durch ſeine Fürſprache Geld zu erpreſſen von der Kaiſerin, die ihre Günſtlinge mit verſchwenderiſcher Groß⸗ muth beſchenkt, während ſie ihre Enkel in geizigem Miß⸗ muth faſt darben läßt, und ihnen nur das Nothdürftigſte giebt?“ Aber Geduld, dies wird ein Ende nehmen, die Kaiſerin kann ja nicht ewig leben, und dann, wenn mein Vater Kaiſer iſt, dann wird für mich der Tag der Rache und der Vergeltung kommen, und bei Gott, ich will blutige Rache nehmen an dieſem Zoubow, Rache dafür, daß ich genöthigt war, von ihm dieſe hunderttauſend Rubel anzu⸗ nehmen. Rache! Rache!“ Und der Großfürſt hieb ſo wüthend auf ſein Pferd ein, daß es hoch aufbäumte und ſein Rücken von blutigen Striemen bedeckt war, als es in wildem Lauf mit ihm durch die Straßen von Petersburg dahin jagte.
* Meémoires secretes sur la Russie. I. S. 278.


