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Die letzten Lebenstage Katharina II : historische Novelle / von L. Mühlbach
Entstehung
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verdanke ich meine Erhebung nicht, Feldmarſchall, Sie haben nichts für mich gethan, und ſo ſehe ich denn nicht ein, warum ich jetzt Etwas für Sie thun ſollte. Weiß nicht, ob wir, die Czarina und ich, nicht lieber den Repnin oder den Soltikow mit einer Armee nach Frankreich ſchicken, oder vielleicht gefällt es mir auch, ſelber das Commando der Armee zu übernehmen, und als der Lieutenant der Czarina dem Herrn Feldmarſchall Souwarow meine Be⸗ fehle zu ertheilen, und ihn dahin zu ſtellen, wo ich will, daß er ſtehen ſoll! Wer kann's wiſſen! Ich weiß nur, daß der General Souwarow niemals etwas gethan hat für den Lieutenant Zoubow und daß dieſer ihm daher gar keine Dankbarkeit ſchuldig iſt!“

„Das iſt wahr,“ rief Souwarow mit ſeiner krähenden Stimme,„der Fürſt Zoubow hat Alles allein ſich ſelber zu verdanken. Er iſt Alles durch ſich ſelber geworden, und keinem lebendigen Weſen hat er Etwas zu verdanken.“

„Das iſt eine Lüge, Souwarow,“ ſagte Zoubow, indem er ſeinen rechten Fuß in die Luft hob, und ſeinen Affen Koko, der zuletzt wieder ſtill zu ſeinen Füßen ge⸗ ſeſſen, auf demſelben ſchaukelte.„Eine Lüge iſt das, Su⸗ warow, denn es giebt doch ein lebendiges Weſen, das den Anſtoß zu meiner Erhebung gegeben hat, und dem ich daher Dank ſchuldig bin. Dieſes lebendige Weſen, das iſt ein Hund,— keiner von Euch, keiner von den menſchlichen