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ſo glücklich und zufrieden ſein, wiedomgls, als ein armes Babernkins, im d Pan umher ſtreifte, oder mir Blumen ſuchte auf der grünen Wieſe, oder die Gänſe meines Vaters hütend mich gemächlich unter der großen Linde lagerte und meinen ZJubel in Tönen aushauchte, denn Worte hatte ich nicht für denſelben.“
„Und gerade ſo fand Sie mein Bruder, als er nach langer Abweſenheit auf ſein Gut zurück⸗ kehrte. So lagen Sie unter dem Baume und ſangen, und er belauſchte Sie?“
„Ja,“ ſagte Emilie,„Sie wiſſen ja, er liebte nichts mehr, wie eine ſchöne Stimme, und die— ich darf es ſagen, die hat mir Gott verliehen. Sie wiſſen das ja Alles, lieber Solau, wie er meinen Vater bewog, mich ihm zu überlaſſen, wie er mich fürs Theater bilden ließ.“
„Und wie dankbar ſind ihm, dem ſeit Jahren Verſtorbenen, noch Aller Herzen, daß er uns eine ſolche Künſtlerin gegeben!“
„Reden Sie nicht ſo,“ ſagte Emilie in faſt ſtrengem Tone.„Sie erinnern mich,“ fuhr ſie dann weich fort,„an die Schmeicheleien, deren ich bis zum Ueberdruß höre, Sie erinnern mich an die Welt. Ach, und ich träumte ſveben von meinem lieben kleinen Dörſchen, und von der großen, grünen Wieſe, wo ich mir Gänſe⸗ blümchen pflückte. Ach, damals war ich glück⸗ licher.“


