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in Whitehall ein, und trotz ihrer Oppoſition fühlten ſich alle dieſe Herren ſehr geſchmeichelt von der un⸗ erwarten königlichen Gnade und beeilten ſich zur feſt⸗ geſetzten Stunde, genau mit dem Glockenſchlag ſieben Uhr Abends, zum befohlenen Diner beim König zu erſcheinen.
Karl Stuart empfing ſie mit ſeinem gnädigſten und huldreichſten Lächeln, er reichte Jedem dieſer wackern und hochherzigen Volksvertreter, welche ſo oft und ſo energiſch geſchworen:„nur die Rechte des Volkes ſeien heilig und unantaſtbar, und nur dem Volk wollten ſie ihr Blut und Leben weihen“, die Hand dar, und duldete es ſogar nicht, daß ſie dieſe Hand ehrerbietigſt an ihre Lippen drückten.
Nein, nein, ſagte Karl Stuart mit ſeiner bezau⸗ bernden Leutſeligkeit, beſchämt mich nicht, edle Herren, indem Ihr mir, Euerem ergebenſten und verpflich⸗ tetſten Diener, die Hand küßt! Ich kenne ſehr wohl unſer Verhältniß zu einander! Euch danke ich Alles, was ich bin, Euch danke ich es, daß ich nicht mehr der arme Flüchtling Karl Stuart bin, ſondern der glückliche und hochgeehrte König von England, der König eines Volkes, welches ich liebe mit der ganzen Kraft eines Vaters und eines Bruders zugleich, und dem ich nicht ein Herr und Gebieter, ſondern ein Diener und Freund ſein will.
Ein verklärtes Lächeln breitete ſich über die ernſten und ſtrengen Züge der Herren Parlamentsmitgliedgt und ſelbſt Lord Primroſe, vormals der glühend Anhänger Cromwell's und der Republik, ſelbſt Der geſtand ſich heimlich in ſeinem Herzen, daß eine be⸗ zaubernde und überwältigende Kraft in den freund⸗ lichen Worten eines Königs liege, und daß man ein an den Maſt gebundener Odyſſeus ſein müſſe, um


