Teil eines Werkes 
2. Band (1859)
Entstehung
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verſchließen! Ihr ſeht, ehrwürdiger Vater, ich habe ein gutes Gedächtniß, und ich kenne meinen Schwur.

Aber Ihr habt ihn noch nicht zu Ende geſagt! Wie hieß er weiter?

Der König zögerte einen Angenblick, und ſeine Stirne bewölkte ſich.

Ihr wißt, flüſterte der Pater leiſe, daß die Ketzer es waren, welche Euren Vater, König Karl den Erſten, auf das Blutgerüſte ſchleppten, und ihn, wie einen gemeinen Verbrecher, von Henkershänden erwürgen ließen.

Ich weiß es, rief der König mit zorngerötheten Wangen.

Wißt Ihr jetzt auch das Ende Eures Schwurs?

Tod und Verdammniß den Feinden der allein⸗ ſeligmachenden Kirche, ſagte der König feierlich. Ich ſchwöre, dieſe Religion der Verdammten niemals zu ſchützen und niemals einem Ketzer Gnade zu bewilligen. Ich ſchwöre, mit Feuer und Schwert die rebelliſchen Ketzer zu verfolgen, und Alles anzuwenden, um ſie auszurotten von der Erde! Ich werde ſtets eingedenk ſein, daß dieſe Ketzer die Mörder meines Vaters ge⸗ weſen; unauslöſchlich wie ihr Verbrechen ſei meine Rache, das ſchwöre ich!

Ihr wißt Euren Schwur ganz genau, ſagte Pater Matthews, als der König ſchwieg.

Und ich werde ihn erfüllen, wenn Ihr mir ver⸗ ſprecht, mir treu zu ſein, und bei mir auszuhalten, ſagte der König.

Dies iſt unmöglich! Das Werk iſt vollbracht; ich habe mein Gelübde erfüllt. Ich bin bei Euch geblie⸗ ben bis zu der Stunde, in welcher Ihr nach England zurückkehrt, um die Krone auf Euer Haupt zu ſetzen.

Länger kann und darf ich dieſe unwürdige Rolle nicht