Teil eines Werkes 
2. Band (1859)
Entstehung
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Bedingungen, unter denen ſie ſich von Neuem einem königlichen Herrſcher zu eigen geben wollten, entgegen nahm. Dieſe Bedingungen, die beſchränkende Claufeln waren, zeigten aber nur, daß die Nation ſich ſelber ein wenig Freiheit und Selbſtſtändigkeit zu erhalten gedenke.

Karl, der Sohn der ſtolzen und hochfahrenden Stuarts, hatte ſich mit verſtellter Milde in ſeinem Antlitz von den Abgeordneten des engliſchen Volkes dieſe Clauſeln aushändigen laſſen, und die Herren verabſchiedet, um ſich, wie er ihnen ſagte, durch Gebet und reifliche Ueberlegung zum Unterzeichnen vorzube⸗ reiten.

Aber kaum hatten dieſe Abgeordneten ſich entfernt, als das Lächeln und der Ausdruck der Sanftmuth aus dem Antlitz des Königs verſchwand. Er zog die Augen⸗ brauen in finſtere Falten, und ſeine Lippen murmel⸗ ten leiſe Flüche und Verwünſchungen.

Seine Getreuen, welche den Königsſohn begleitet hatten, und ſeine treuen Gefährten im Unglück geweſen, waren im Nebenzimmer verſammelt, und durch die geöffneten Portieren blickten ſie voll ängſtlicher Span⸗ nung in das Zimmer hinein, in welchem König Karl ſich befand.

Dicht neben der Thür ſtanden zwei Herren in leiſem Geſpräch mit einander. Es waren der Herzog von York, Karls Bruder, und George Villiers, Herzog von Buckingham.

Seht ihn nur an, Hoheit, flüſterte der Letztere, ſeht nur, wie ihm die Nüſtern fliegen, wie ſeine Bruſt ſich hebt, und wie er herum ſtolziert. Wahrhaftig, er gleicht ganz einem edlen Streitroß, das ſich gegen Zaum und Bügel ſträubt! 6 Ja, ja, flüſterte Jacob mit einem feinen Lächeln,