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Dich einmal auf den Amboß zu legen und platt zu hämmern wie einen Nagelkopf, damit ich nur nichts von deinen Gedanken zu hören brauche! Höllenele⸗ ment, worüber haſt Du zu denken? Ein Schmied braucht Arme und Fäuſte, das iſt Alles.“
Meiſter Thorsſon hatte inzwiſchen das Eiſen glühend gemacht und ging damit zum Amboß. Die beiden andern Arbeiter begannen jetzt darauf loszu⸗ ſchlagen, daß die Funken rings herum ſprühten.
Mittlerweile ließ der Junge ſeine Hände auf das Schurzfell ſinken und ſah ihnen zu.
Als das Eiſen fertig geſchmiedet war, wandte ſich der Meiſter wieder zu dem Lehrling mit den Worten:
„Was ſtehſt Du jetzt wieder da und ſperrſt das Maul auf, Du Faulenzer?“
„Ich grüble über Etwas nach.“
„Das iſt Jvar's gewöhnliches Tagewerk,“ fiel einer der Geſellen ein.
„Wenn Du es ſo forttreibſt, ſo kannſt Du dar⸗ über einmal verhungern,“ meinte der Andere.
„O, das wird Er nie zu ſehen bekommen. Paß' Er nur auf, daß ich nicht eines Tags ein Burſche von ganz anderem Korn werde, als Er, Stangbom,“ antwortete Jvar, indem er ihm hinter dem Rücken eine lange Naſe machte.
„Du ein Burſche von anderem Korn als ich?“ erwiederte Stangbom, ſich mit ſtolzer Miene zu Jvar umdrehend;„für dieſes Wort verdienteſt Du eigent⸗ lich Eins hinter die Ohren, damit Du Dir es merk⸗ teſt. Sieh einmal, dein Leben lang bringſt Du es nicht dahin, ſolche Schmiedearbeit zu liefern, wie ich.


