Teil eines Werkes 
2. Band (1864)
Entstehung
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zu Akersnäs flüſterten einander zu, der Werkmeiſter habe gewiß im Sinne, ſich zu verheirathen, daß er ſich eine eigene Wohnung erbaue. Dabei dachten die Leute allerdings, ein ſo prächtiger Burſche wie der Werkmeiſter hätte ſich einen beſſern Platz hiefür, als jenen, verſchaffen können. Schließlich waren ſie über die Sache ſo weit ins Reine gekommen daß er denſelben darum gewählt habe, weil er nicht allzu weit von der Fabrik entfernt ſein wollte. Bengt war der Meinung, Jvar werde niemals eine größere Freude empfinden, als wenn er es durch Arbeit und Umſicht dahin gebracht habe, ſich unter ſeinem eigenen Dache niederzulaſſen.

Der Sommer verging unter Arbeit ſowohl für Conſtanze, als für Jvar, und der Herbſt löste ihn ab. Von Olga hatte man nichts Beunruhigendes vernommen, und Conſtanze begann zu hoffen, daß Evert beſſer wäre, als ſie ſich vorgeſtellt hatte.

So ſtanden die Dinge, als Olga's ehemalige Kammerjungfer kam, um wieder Unruhe und Furcht in ihrem Herzen zu erwecken. Obwohl Stephana's und Olga's Briefe vollkommen geeignet waren, ſie zu beruhigen, blieb doch eine unüberwindliche Be⸗ ſorgniß in Conſtanze's Seele zurück. Es ſchien ihr unmöglich, ſich der Ueberzeugung zu entſchlagen, daß irgend ein Grund für Ausſagen, wie ſie von der Kammerjungfer gemacht worden waren, vorliegen mußte.

Endlich war die Zeit von Jacobo's Abweſenheit beinahe zu Ende. Man erwartete die Romarhjertas und ihn daheim. Conſtanze fuhr nicht nach Kungs⸗ borg, um dort ſie zu begrüßen, denn ſie wollte