Teil eines Werkes 
2. Band (1864)
Entstehung
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eigen zu nennen, wäre es auch nicht größer, als daß ich darauf ſtehen könnte. Nun, Fräulein Con⸗ ſtanze, wollen ſie das Köhlerhäuschen an mich ver⸗ kaufen?

Gern, Ich denke nur, daß der Einfall ſeltſamer Art iſt, denn Sie werden doch nicht die Abſicht haben, Ihre Wohnung dort aufzuſchlagen.

Allerdings. Ich ſtelle mir ſchon vor, was für ein ſtolzes Gefühl es ſein wird, wenn ich unter mein eigenes Dach trete. Ich gebe Ihnen die Ver⸗ ſicherung, mein Fräulein, daß Sie in einem Jahr Ihre kleine Köhlerhütte nicht mehr erkennen werden.

Möglich, obwohl ich zweifle, daß Sie ſo mitten in dem Walde ſich eine behagliche Wohnung werden einrichten können. Für einen Köhler iſt die Lage der Hütte ganz vortrefflich geweſen; aber für ei⸗ e

Schmied iſt ſie auch paſſend. Sie ſind Ariſto⸗ kratin und blicken darum mit Geringſchätzung auf die Stelle, wo die Köhlerhütte ſteht. Ich dagegen, der ich weiß, wie viel man aus beinahe nichts ma⸗ chen kann, und gelernt habe, daß auch das gering⸗ fügigſte Ding ſich nutzbar machen läßt, ich verſtehe auch, daß die kleine Köhlerhütte mit der Zeit eine Wohnung für den Arbeiter Jvar werden ann.

Ueber die Beſchuldigung, daß ich eine Ariſto⸗ kratin ſei, ſollten Sie ſich jedoch näher erklären.

Bedarf es deſſen wirklich? Sie haben durch Gewohnheit und Erziehung gelernt, Alles, was einen niedrigern Standpunkt im Leben einnimmt, als Sie, wenn auch nicht gering zu achten, ſo doch mit einem ge⸗