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Bei allen dieſen Arbeiten konnte man ſehen, wie er ſich mit Leib und Seele dafür intereſſirte, daß es damit vorwärts ginge und daß ſie in gehörigen Stand geſetzt würden. Oft legte er ſelbſt Hand da⸗ bei an, und durch ſeine Lebhaftigkeit und ſeinen Ei⸗ fer elektriſirte er die Andern.
Bengt pflegte zu ſagen:
„Es iſt, als ob tauſend Teufel in den Werk⸗ ſtätten ihr Weſen trieben, ſeitdem wir den neuen Werkmeiſter bekommen haben. Er hat ein ſolches Feuer unter den Arbeitern angefacht, daß es nach allen Seiten Funken ſprüht.“
„Ja, ja, ſo iſt es,“ antwortete dann ein alter Feiler,„das iſt Raiſon, und er legt nicht die Hände in den Schooß, wenn es ſtreng geht, ſondern greift ſelbſt an. Feilen kann er wie ein ganzer Kerl.“
Genug, alle Arbeiter waren ihm gut, und der Grund davon lag vornehmlich darin, daß er in den Werkſtätten und unter ihnen nichts als Arbeiter war, und dieß mit ſo ganzem Herzen, daß es den Andern Freude machte, es nur mitanzuſehen. Bengt war in Gedanken förmlich ſtolz auf ſei⸗ nen Schützling, und Jacobo fühlte ſich wahrhaft zu⸗ frieden, wenn er den jungen Mann ſah, welcher trotz aller Widerwärtigkeiten und Kümmerniſſe ſich durch ſeine Arbeit, ſeinen Fleiß und ſeine Beharr⸗ lichkeit Bahn gebrochen hatte.
Die Augenblicke, welche Jvar der Arbeit abſteh⸗
len konnte, widmete er der Lektüre, aber da die.
Zeit dazu im Allgemeinen ſehr kurz zugemeſſen war, ſo wählte er hiezu niemals andere als wirk⸗ lich lehrreiche Bücher. Jacobo hatte alles Reue,


