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beiter, mit einer Schmiedstochter verheirathet, und erfreute ſich der hohen Genugthuung, daß er bei al⸗ len ſeinen Kameraden und im ganzen Kirchſpiel als ein kluger und rechtſchaffener Mann geachtet war.
„Wenn ich Euch erzählen höre, Bengt, ſo fühle ich tief die Wahrheit jener Worte: Der Fleiß ge⸗ währt uns das koſtbarſte aller Beſitzthümer, Zufrie⸗ denheit mit uns ſelbſt und Unabhängigkeit von An⸗ dern. Er führt zu Glück im Leben, weil die Früchte, welche wir von ihm erndten, die Produkte unſerer eigenen Arbeit ſind.
„Ja, ſo iſt es, und obwohl ich mich nicht ſo ſchön ausdrücken kann, wie Sie, Herr Werkmeiſter, ſo habe ich doch oft, wenn ich unter meinem eige⸗ nen Dach ſaß, gedacht: Das haſt Du dir erarbei⸗ tet, und da fühlte ich mich ſo glücklich und zufrie⸗ den mit meinem Looſe, ſo dankbar gegen Gott!— Wie arm waren wir nicht, ich und meine Mutter, ehe ich in die Fabrik kam. Mein Vater war ein armer Köthner und Frohnknecht geweſen, und es ging ihm ſo elend, daß die Mutter, welche mehre ihrer Kinder aus Mangel und Dürftigkeit dahin ſterben ſah, nicht zugeben wollte, daß ich auch würde, was mein Vater geweſen, ſondern mich bei dem Dorf⸗ ſchmied in die Lehre bringen ließ.— Als mein Va⸗ ter ſtarb, ſollten wir, die Mutter und ich, von dem, was ich verdiente, unſern Unterhalt beſtreiten; aber das war höchſt ungenügend. Da kam der Patron hieher und gründete die Fabrik. Alle arbeitsfähi⸗ gen Leute bekamen bei ihm vollauf zu thun, und ſo auch ich.— Nach ſechzehnjähriger Arbeit bin ich Be⸗


