Teil eines Werkes 
2. Band (1864)
Entstehung
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Haben Sie ſchon, Herr Lange, von der Eiſen⸗ hobelmaſchine gehört, welche ein junger, in England ſich aufhaltender Schwede erfunden hat? Er ſoll in Deutſchland, Frankreich und England ein Patent darauf erlangt haben.

Ich habe nicht blos von ihm reden gehört, ſondern noch mehr gethan, ihn als Director meiner Fabrik engagirt, antwortete Jacobo.Er hat ſich längere Zeit in Amerika aufgehalten und dort bei unſerem ausgezeichneten Landsmann, Capitän Erikſon gearbeitet. In Amerika hat er ein Patent auf eine Nähmaſchine erhalten, welche ſehr einfach konſtruirt ſein und ein ungewöhnlich mechaniſches Talent ver⸗ rathen ſoll.

Wie heißt er? Ich habe den Namen allerdings in einem techniſchen Journal geleſen, aber er iſt mir wieder entfallen.

Jvarſon, antwortete Jacobo.

Ein Mann von ſolchen geiſtigen Hülfsmitteln thut unklug daran, naäch Schweden zurückzukehren; er hat eine viel glänzendere Zukunft im Ausland, meinte Graf Romarhjerta.

Ich bin entgegengeſetzter Anſicht. Schwedens natürlicher Erwerbszweig iſt unwiderſprechlich die Metallfabrikation; und es liegt im Charakter des ſchwediſchen Volks eine entſchiedene Richtung dahin, Sein vornehmſter Reichthum beſteht ja in Eiſen. Nun wohl, ein Jeder, welcher die Fähigkeit beſitzt, die Verwendbarkeit des Erzeugniſſes aus dieſen ſchwediſchen Goldgruben zu erweitern, muß eine Zu⸗ kunft hier haben. Ein Mann, wie der Ingenieur Jvarſon, wird unbedingt eine ſchöne Carridre in