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ſeine Lenkung der Dinge entgegen kam. Wahr⸗ lich, ohne das waͤre ſie mir ſicher zu Grunde ge⸗ gangen!
Vor Allem ſchalt er nun ſeine eigene Leicht⸗ gläubigkeit, geſtand die Verblendung ein, in der ihm Katharine als das herrlichſte Weſen erſchie⸗ nen war, und hatte nicht glauben koͤnnen, daß Arthur wirklich ſo vielen Reizen, wie ſie in ſei⸗ nen Augen beſaß, zu widerſtehen im Stande ge⸗ weſen.
Nachdem ihm, auf die Frage nach der Ster⸗ benden, Arthur ihren Aufenthalt beſchrieben, ſo gut er's vermochte, und dabei bemerkt hatte, daß ſie ſchwerlich noch am Leben ſey, wurde noch des Ritters Zukunft beſprochen. Wellmoore verbuͤrgte ihm das Herz ſeiner Tochter und die Seligkeit, worein ſie die eben erlangte Kunde verſetzen werde, erbot ſich auch, da fuͤr den entzuͤckten Liebenden durchaus keine Zeit mehr blieb, ſeine Rechtferti⸗ gung bei der Koͤnigin ebenfalls zu bewirken, und
fur den kuͤnftigen Briefwechſel zwiſchen ihm und
Blancen die Mittelsperſon zu machen. Daß nach der Aufnahme, welche der Herzog zuletzt noch beim Koͤnige gefunden, ſeine Abweſenheit von gar


