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don. Da trat auf Einmal die Schweſter ſeiner verſtorbenen Gemahlin, die Herzogin von Glo⸗ ceſter, in tiefſter Trauer mit aufgeloͤſtem Haar in's Zimmer, und ſchlug den ſchwarzen Schleier mit Heftigkeit zuruͤck. Ihr wiſſet doch, theurer Schwager? fragte ſie, und ihr Mund zuckte krampfhaft, die weit aufgeriſſenen thränenloſen Augen ſtarrten ihn an.
Verehrteſte Schwaͤgerin— erwiederte er— was mein Glaube zeither als zu grauſam und un⸗ wahrſcheinlich zuruͤckwies, das drängt ihm euer Anzug, eure unverkennbare Verzweiflung, leider auf! So iſt alſo euer Gemahl, mein hochver⸗ ehrter Oheim und Schwager, wirklich nicht mehr am Leben*
Ach, auf das ſchaͤndlichſte hat man mich und meine Kinder um ihn gebracht. Ihr häͤttet den falſchen, nichtswuͤrdigen Richard ſehen ſollen, wie er Abends noch ſpaͤt zu uns nach Plaſhy kam. Seine Miene, wie ſuͤß und freundlich! Es ſchien dem zaͤrtlichen Neffen um nichts zu thun, als meinen Mann und mich und unſere Kinder ein⸗ mal wieder zu ſehen. Was herzte er nicht uns Alle, ehe er meinen Gemahl aufforderte mit ihm zu jagen!— Noch ſo ſpät? verſetzte mein Tho⸗


