Teil eines Werkes 
1. Theil (1826) Das Verhängniß / von Fr. Laun
Entstehung
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vielleicht davon her, daß ſein Kopf die mancherlei Dinge, die er hineinbrachte, im Alter nicht mehr

faſſen konnte in ihrem Zuſammenhange, und der daher entſtandene Wahnſinn die Geſchichten, die

er in Buͤchern gefunden, wirklich ſelber erlebt zu

haben glaubt.

Aber trotz ſeiner Bundheit— erwiederte

Arthur— ſchien er doch unſre Perſonen zu er⸗ kennen!

Ja wohl— antwortete der Waͤchter— das

gelingt ihm gemeiniglich, edler Herr. Seine er⸗ ſtorbenen Augen moͤgen wohl noch einen ziemlichen Schein behalten haben. Uebrigens geſchieht kei⸗ ner Seele ein Leid durch ihn. Auch läßt er ſich nicht ſtoͤren im Harfenſpiel von denen, ſo vor⸗ uͤbergehen. Beſonders gern ſieht er vielmehr, wenn ſie ſeine Worte und Weiſen beachten, und ihm ihre Gedanken daruͤber ſagen. Gefallen ſie ihm nicht, ſo verſtummt er auf Einmal. Stim⸗ men ſie dagegen mit ſeinen zuſammen, ſo ſpricht er gern mit ihnen, ertheilt ihnen auch wohl gu⸗ ten Rath wegen ihrer Zukunft und uͤberſchaut zu⸗ weilen, recht ſeltſam, die Verhaͤltniſſe ihm zuvor ganz unbekannt ſcheinender Perſonen. Noch ge⸗ ſtern verſicherte mich indeß ein alter, ſehr verſtaͤn⸗ di⸗