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Finſter, wie das Grab, lag die Nacht uͤber der Stadt London, aber ihre gewoͤhnliche Stille verdräͤngte der furchtbar hauſende Sturm und das laute Gemurmel der allenthalben umher ver⸗ ſammelten Volkshaufen. Beſonders groß und dicht befanden ſie ſich auf dem Platze vor dem Tower. Da knarrte endlich das Thor des letztern auf und ein von Fackeltraͤgern begleiteter reitender Conſtab⸗ ler theilte die harrende Menge in zwei gleiche Haͤlf⸗ ten. Hinter ihnen her kam ein ſchwarz uͤberhange⸗ ner Wagen mit vier ſchwarzen Pferden beſpannt, auf dem der Leichnam des vormaligen Koͤnigs ſicht— bar lag. Zwei Diener in ſchwarzer Kleidung, und Fackeln in der Hand, gingen daneben her, und vier eben ſo gekleidete, leidtragende Ritter folgten ihm. Die Aeuſſerungen der harrenden Menſchen aus allen Klaſſen waren ſo verſchieden, als der Grad ihrer Bildung. Die Roheſten achteten es offenbar fuͤr ein hohes Feſt, uͤber die Leiche des Verhaßten, ſchonungs: und gefahrlos, Verwuͤn⸗ ſchungen aller Art ausſchuͤtten zu konnen, wäh⸗ rend auch diejenigen Beſſern, denen Richard im Leben vielleicht zu viel gethan, ſich durch den Tod


