Teil eines Werkes 
2. Theil (1826) Das Verhängniß / von Fr. Laun
Entstehung
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der erwähnten Emporung, auf den gefangenen Ri⸗ chard, vom Koͤnige ingeheim empfohlen war, hatte ihm der Schloß-Hauptmann ſchon vor mehrern Tagen von einer auſſerordentlichen Geſchaͤftsthaͤ⸗ tigkeit im Hofſtaate des hohen Gefangenen Nach⸗ richt ertheilt, und erſt an dieſem Morgen mit ihm von mehrern, ſpaͤt Abends angelangten Kiſten geſprochen, welche Waffen zu enthalten geſchienen. Obſchon Arthurn die Sache ebenfalls nicht unbe⸗ denklich vorkam, ſo billigte er doch den Intrag des Hauptmanns auf eine Unterſuchung nicht, weil er, nach den heiligen Verſicherungen, welche der Gefangene dem Könige Heinrich uͤber die vol⸗ lige Zufriedenheit mit ſeiner Lage gegeben, und nach dem Abſcheu, den er ihm uͤber alle faͤlſchlich unter ſeinem Namen begonnene Aufruhrverſuche ausgedruckt hatte, nicht die mindeſte Beunruhi⸗ gung des vormaligen Koͤnigs zu erlauben dachte. Er glaubte auf dieſe Weiſe im Geiſte ſeines Ge⸗ bieters zu handeln, und gab dem Schloßhaupt⸗ manne blos eine Verdoppelung der zeitherigen Achtſamkeit und ſolche Vorſichtsmaasregeln auf, welche kein neues Mistrauen gegen den Gefange⸗ nen an den Tag legten. Nach den ihm von Blanca's Stiefnutte II. 10