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der ihretwegen von Eltham nach Weſtminſter ge⸗ kommen war und ihnen im dortigen Palaſte ein anmuthiges Feſt gegeben hatte.—
Ein Verſuch der Grafen von Holland, Kent und Salisbury, den Koͤnig beim Mahle, nach einem Turniere, zu uͤberfallen und umzubringen, war mislungen. Gewarnt davor(wie es hieß, von einem der Theilnehmer, dem Herzoge von Rutland) war der mit groͤßter Unterwuͤrfigkeit von Holland dazu eingeladene Heinrich daſelbſt nicht erſchienen. Aber die Verſchwoͤrung gegen ihn hatte bereits zu viele Theilnehmer, um durch laͤngern Aufſchub des Ausbruchs ihr Geheimniß nicht in Gefahr zu ſetzen. Daher bewogen ſie einen Geiſtlichen aus Richards Kapelle, der auſſer— ordentliche Aehnlichkeit mit dieſem, ſeinem Herrn hatte, die Perſon des gefangenen Koͤnigs vorzu⸗ ſtellen. Unter dem Vorgeben, daß er ſich ſeiner Gefangenſchaft zu entziehen gewußt, nahmen ſie ihn mit ſich, in ſeinem Namen zu werben und gedachten ſo mit einem Haufen Gewaffneter den Koͤnig Heinrich, welcher eben in Windſor Hof hielt, daſelbſt aufzuheben. Allein Heinrich, in Zei⸗ ten davon unterrichtet, begab ſich nach London, erſt in den Tower, den Koͤnig Richard uͤber das


