Richard, den Grafen von Holland, zu Gnaden an, ſchenkte auch auf ſeine Bitte dem gefangenen Grafen von Salisbury, deſſen oͤffentliche Enthaup⸗ tung die Stadt London, beſonders wegen der Ver⸗ läͤumdungen, womit er, als Richards Abgeſandter, dem Vermaͤhlungsplane des nunmehrigen Koͤnigs in Paris entgegengearbeitet hatte, fortdauernd be⸗ gehrte, Leben und Freiheit. Allein eben dieſe zwei Begnadigten wirkten nun nur deſto kraͤftiger wider den neuen Monarchen. Dazu kam, daß die nach Frankreich zuruckgekehrte Frau von Couci, wegen der ihr widerfahrenen Entlaſſung, am dortigen Hofe, bei Darſtellung der eingetretenen Ereigniſſe, ihren ganzen Groll gegen die neue Regierung aus⸗ ließ und damit ihren Zweck, das koͤnigliche Haus gegen England zu erbittern, auch vollkommen er⸗ reichte. Ergriffen doch den König ihre Mitthei⸗ lungen uͤber den Zuſtand Englands und ſeiner Tochter dergeſtalt, daß er daruͤber in ſein altes Uebel, den Wahnſinn, von dem man ihn gaͤnzlich geheilt glaubte, zuruͤckverfiel.
Ob man aber ſchon Anſtand nahm, einen offe⸗ nen Krieg gegen den neuen Koͤnig zu wagen, ſo hoffte man doch den Zweck deſſelben durch heimliche Auf⸗ regungen in England deſto ſicherer zu erreichen.
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