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nach dem Wunſche des Koͤnigs und ſeiner Rath⸗ geberin aus. 30.
Der Herzog von Lancaſter berief die Reichs⸗ ſtände, ihnen den wichtigen Gegenſtand vorzule⸗ gen. Unter andern erſchienen in London die ſchon bei Uebernahme der Reichsverwaltung durch ihn der Verbannung entzogenen, Northumberland, Heinrich Perch und Warwick, ferner der Her⸗ zog von York, welcher bei Wahrnehmung der allgemeinen Stimmung gegen den Koͤnig Richard und der harten, von ihm unwiderlegt gebliebe⸗ nen Anklage, die fruchtloſe Bemuͤhung, ein Heer zu ſeinen Gunſten anzuwerben, aufgegeben, ja ſo⸗ gar ſein Sohn, der dem Koͤnige Richard ſo eifrig zugethan geweſene Herzog von Rutland, in deſſen Haͤnden er Briſtol gelaſſen hatte. Und die Mei⸗ nung, daß Richards Thronentſagung angenommen werden muͤſſe, ſprach ſich um ſo einſtimmiger und dringender aus unter den verſammelten Herren,
weil ein ſchon fruͤher in Umlauf geweſenes Ge⸗ ruͤcht, nach welchem Richard der Zweite kein aͤch⸗ ter Sohn des ſchwarzen Prinzen, ſondern ein untergeſchobenes Kind ſey, immer mehr Beſtäti⸗ gung zu erhalten ſchien. Des einzigen Biſchofs


