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und ſeinem koͤniglichen Willen ganz ungewohnte Warten preßte ihm Schweißtropfen aus der Stir⸗ ne. Drauf verweilte er am Fenſter, ergrimmt uͤber die Ruhe, womit ſo eben der Mond ſich im Spiegel der Themſe beſchauete, als auf dieſer jetzt eine Barke herannahete, durch die ſein Auf⸗ merken erregt wurde. In der That war es der Herzog von Lancaſter mit Arthur und mehrern Rittern. Alles Aufſehn zu vermeiden, hatte er ſeinen Beſuch bis zum Abende verſchoben und ſtatt des Hauptthores, den Eingang vom Fluſſe her, nach dem Tower gewaͤhlt.
Der Koͤnig kam dem bei ihm eintretenden mit folgender Anrede entgegen: Geliebter Vetter, obſchon ich jetzt einſehe, wie ſchmerzlich die Be⸗ leidigungen ſeyn mußten, die ich euch zufugte, ſo
ſeyd ihr es doch allein, auf den in der jetzigen
Lage meine Hoffnung gerichtet iſt.
Ich denke dieſe nicht zu täuſchen, gnädiger Herr!— antwortete der Herzog. Kann ich mich doch bereits ruͤhmen, daß durch meine Leitung einem großen Unheile vorgebeugt wurde, welche⸗ euer koͤnigliches Haupt bedrohte, wenn die Buͤr⸗ ger von London ihrer Abneigung freien Lauf laſ⸗ ſen duͤrften.
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