Teil eines Werkes 
2. Theil (1826) Das Verhängniß / von Fr. Laun
Entstehung
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Mit dieſen Worten ging er langſam nach der Thuͤr, und rief dann noch, in dieſer ſich umwendend: Blanca! mit einem Tone, der auf Einmal, wie der Harfenklang eines Seraphs, alle Regungen des Herzens ſeiner Geliebten zuſam⸗ menraffte, und ſie emporhob aus der qualvollen Dumpfheit, worein ſie verſunken geweſen. Der himmliſch ihn anleuchtende Blick that es kund.

Als er aber nun auf ſie zueilte, da ſchien das neuerwachte ſuͤße Gefuhl der Betrachtung wie⸗ der unterzuliegen. Schnell kehrte ſie ſich von ihm ab und der Koͤnigin zu, von der ſie als die ge⸗ liebteſte Stuͤtze in einer ſo wilden, ſturmiſchen Lebensnacht auf das Innigſte an das bange Herz geſchloſſen wurde.

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Der einzige Blick, welchen Blanca nachher durch ihr Abwenden gleichſam widerrufen hatte, warf einen wahrhaft himmliſchen Glanz in Ar⸗ thurs Bruſt. Der Widerruf ſchien ihm von ge⸗ ringer Bedeutung. Wenn ſie ſolchen auch ſchwer⸗ üch blos ihrem Verhaͤltniſſe zur Koͤnigin darge⸗ bracht hatte, vielmehr derſelbe in der That eine Folge ihrer Misbilligung ſeines Verfahrens war, ſo hob ihn doch das Licht der fortbeſtehenden Liebe