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weit mehr Vertrauen in meine Großmuth, als man in einem klugen Manne vermuthen ſollte! Unter meiner Leibwache iſt kein einziger Aufruh⸗ rer. Ein Wink nur von euern Reden an ſie, oder irgend einen meiner hieſigen Umgebung, und auch ohne all mein weiteres Zuthun, wuͤrdet ihr euerm wohlverdienten Schickſale entgegengehen.
Verdient oder nicht, gnaͤdige Koͤnigin— ver⸗ ſetzte Arthur— ſo viel jedoch iſt ſicher, daß ihr dann einen eurer eifrigſten Vertheidiger weniger haben wuͤrdet.
Vertheidiger!— ſprach Iſabelle— Dieſer Frevel allein wuͤrde meinen ganzen Haß auf euch werfen, erſtickte er nicht ſchon im Keime durch die tiefe Verachtung, die ihr mir gegen euch ein⸗ floßt! Aus meinen Augen! Und warnet Jeden aus der Rotte, welcher ihr angehoͤrt, vor der Frech⸗ heit, die Tochter des Koͤnigs von Frankreich, die unglucklichſte der Koͤniginnen, vertheidigen zu wol⸗ len. Den Tod wird ſie leicht, aber ſo etwas nie erdulden!
Gott troͤſte euch, Gnädige, in dem gerech⸗ ten Unmuthe, der aus euerm Munde ſpricht. Er auch allein weiß, was im jetzigen großen Streite Recht oder Unrecht iſt. Das Schickſal der Reiche, wie der Einzelnen, ſtehet in ſeiner Hand.


