Teil eines Werkes 
2. Theil (1826) Das Verhängniß / von Fr. Laun
Entstehung
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loͤſers meinem Herzen weit wohlthaͤtiger wuͤrde geweſen ſeyn.

Unmoͤglich, edler Herr! rief der Erzbiſchof mit Feuer. Die Wallfahrt zum heiligen Grabe bleibt nach gethaner Arbeit immer noch uͤbrig.

13.

Weil Alles darauf ankam, den Zweck der Abreiſe des Herzogs vor dem franzoſiſchen Hofe geheim zu halten, ſo ſagte er dem Koͤnige Karl, er gedenke einen Theil des Sommers bei ſeinem Oheime, dem Herzoge von Bretagne, in Nantes zuzubringen, und dann wieder nach Paris zu kommen, wenn nicht inzwiſchen ſeine Zuruckberu⸗ fung erfolgte, veranſtaltete auch noch ein glaͤnzen⸗ des Mahl im Palaſte Cliſſon, wobei aber freilich gerade Diejenige fehlte, welche er am liebſten vor allen Andern dabei geſehen hätte.

Leider waren es dasmal nicht die unguͤnſti⸗ gen Verhaͤltniſſe allein, welche Marien von Eu davon abhielten, ſondern auch eine Krankheit, die ihr das zuvor gar nicht gefurchtete Ungluͤck ihrer Liebe zugezogen.

Von Blois eilte einer ſeiner Ritter, de la